Skip to main content

Die besten Spiegelreflexkameras online finden

Objektive – Eine wertstabile Anlage

Der Modellwechsel bei den Digitalkameras ist schon inflationär. Da ist ein Objektiv wertstabiler. Das passende zu finden ist von der Anwendung und dem vorhandenen Gehäuse abhängig. Gute Modelle werden vor der Produktion aufwendig berechnet. So ist die Zahl jährlicher Neuheiten überschaubar. Im Trend ist derzeit das Angebot für kompakte Systemkameras. Die festen Brennweiten der Weitwinkel, Standardzoom und Teleobjektive sind vor allem gefragt sowie Zoommodelle für Spiegellose.

Nicht viele Fremdhersteller bieten Alternativen zu Produkten der Kamerahersteller. Eine Ausnahme ist Zeiss, das erfolgreich Wechselobjektive der Sony-Systemkameras bringt. Ebenfalls muss das Sortiment der Spezialobjektive und Exoten wie Super-Telezooms oder Tilt-Shift-Objektive sowie Fisheye Optiken größer werden, die derzeit meist den Spiegelreflexkameras vorbehalten bleiben.

Weitwinkel (-zoom) / Weitwinkelobjektive

Weitwikel-objektiv

Lens – Weitwinkel (-zoom) / Weitwinkelobjektive

Eine Landschaft ist manchmal eine Herausforderung, Szenen mit pittoresken Landstriche brauchen einen weiten Blick. Um den räumlichen Eindruck einzufangen, sind Weitwinkelobjektive eine richtige Wahl. Mit ihrer großen Schärfentiefe zeigen sie Perspektiven und verbinden eindrucksvoll Vordergrund und Hintergrund. Sie eignen sich daher einerseits für Landschaftspanoramen, andererseits für Stadtansichten oder Architekturaufnahmen. Auch ohne das letzte Quäntchen an Detailschärfe sowie Lichtstärke sind Weitwinkelzooms eine vielseitige Alternative.

Man will zum Beispiel die zehnköpfige Familie komplett ablichten oder die Hagia Sophia mit ihren Minaretten aufs Bild bringen, kommt man dem nicht mit Standard- oder Teleobjektiven bei. Mit dem Weitwinkelobjektiv sind solche Aufnahmesituationen kein Problem, weil ihr Bildwinkel größer ist als Standardobjektive und sie einen größeren Motivausschnitt erfassen. Sie sind in etlichen Bereichen der Fotografie flexibel einsetzbar und mit unterstützen durch den räumlichen Abbildungscharakter Ihre kreative Bildgestaltung. Weil das Angebot groß ist, sollten Sie die Verwendung und das Kamerasystem beachten.

Weitwinkelobjektive zum Wechseln für Spiegelreflexkameras sowie spiegellose Systemkameras sind eine nützliche Erweiterung der Fotoausrüstung. Sie sind meist kompakt und bringen konstruktionsbedingt eine große Schärfentiefe. Daher ermöglichen sie einen räumlichen Abbildungscharakter und faszinierende Perspektiven. Meist sind die höherwertigen Optiken lichtstark und viele Aufnahmesituationen können Sie bei schwachem Licht aus freier Hand meistern. Gestalterisch ist eine große Blende von f 2,8 vorteilhaft, weil Sie mit sehr kleinen Blendenwerten Bildideen mit weniger Schärfentiefe beim Weitwinkelbereich gut realisieren lassen. Allerdings bringt der hohe konstruktive Aufwand bei guten Produkten einen entsprechen hohen Preis mit sich.

Weitwinkelobjektive sind Optiken mit weniger als 40 mm Brennweite. Sie heben die räumliche Tiefe hervor insbesondere bei Städte- und Landschaftspanoramen und für die Reise- und Reportagefotografie. Sie bekommen die meisten Weitwinkeloptiken als Wechselobjektive für die Kleinbild-Spiegelreflex mit Vollformat- sowie APS-C-Sensor. Die Auswahl für spiegellose Systemkameras ist nicht so reichhaltig, wird allerdings jedes Jahr größer. Derzeit sind die meisten Fremdherstellerprodukte für Bajonette von Canon, Nikon sowie Pentax und Sony geeignet. Sie sind oft günstiger als die Originalobjektive und schneiden in Tests überzeugend ab.

Weitwinkelobjektive gibt es mit festen Brennweiten und als Zoom-Objektive. Besonders hochwertige Festbrennweiten-Objektive haben neben der größeren Lichtstärke eine bessere Korrektur von Abbildungsfehlern. Zoom-Objektive sind flexibler beim Aufnahmeabstand einsetzbar. Gemäßigte Weitwinkelobjektive haben einen Brennweitenbereich von 28 bis 35 mm sowie einen Bildwinkel von 60 bis 75 Grad ab. Sie werden gern in der Reportagefotografie eingesetzt. Superweitwinkelobjektive kommen mit 14 bis 24 mm und einem Bildwinkel von mehr als 80 Grad für großzügige Perspektiven bei der Landschafts- oder Architekturfotografie oder engen Innenraumaufnahmen. Fisheye-Objektive sind Optiken unter 14 mm Brennweite. Der Bildwinkel kommt an 180 Grad und darüber. Sie machen starke konzentrische Verzeichnungen und werden für außergewöhnliche Bildwirkungen genutzt.

Fazit

Die Weitwinkelobjektive sind wegen ihrer optischen Eigenschaften meist universell nutzbar. Sie sind kompakt und lichtstark und bringen für Landschafts-, Architektur- oder Innenraumaufnahmen herrliche Perspektiven. Mancher Fotografen hat die zündende Bildidee erst, wenn er durch ein Weitwinkelobjektiv blickt.

Standard (-zoom) / Standard-Zoom

Aufnahmen mit unverfälschtem Charakter sind am besten mit einem Normalobjektiv mit einer Brennweite von 40 bis 60 mm zu machen. Das sind außerdem die lichtstärksten Objektive. Das Zoomobjektiv hat eine variable Brennweite im Gegensatz zur Festbrennweitenoptik.

Die Standard- oder Normallinse ist kompakt und deckt die gebräuchlichsten Brennweiten ab. Sie liefert einen natürlichen Bildeindruck. Die Brennweite von 50 – 55 mm ist etwa der Sichtbereich des menschlichen Auges sowie der Bereich vieler Zoomlinsen. Das Zoomobjektiv ist nützlich, wenn der Bildausschnitt schnell verändert werden soll, ohne das Objektiv zu wechseln. Besonders in vielen Situationen der Reise- und Landschaftsfotografie sind Standard-Zooms sinnvoll. Mit einem Standard-Allrounder mit 18 – 100 mm Brennweite hoher Lichtstärke sind Sie gut aufgestellt.

Der richtige Anschluss

Der Bajonettanschluss ist meist herstellerspezifisch. Es gibt Standardzoom-Optiken für Kameras mit APS-C-Sensoren und spezielle Objektive für Vollformatkameras. Die meisten Modelle verfügen über einen Autofokus, einige setzen auf manuelle Fokussierung. Oft haben Sie die Wahl zwischen den Modi. Andere AF-Antriebe basieren auf Ultraschalltechnik und sind geräuscharm für die Tierfotografie. Zudem kann ein Bildstabilisator Verwacklungen ausgleichen.

Tele (-zoom) / Teleobjektive

Teleobjektive kommen ab 70 mm Brennweite. Sie überbrücken größere Entfernungen und verdichten die Perspektive. Das Spiegelreflexsegment hat neben Telezooms lichtstarke Tele-Festbrennweiten zwischen 70 und 300 mm im Angebot. In der Wildlife-Fotografie arbeiten Sie gern mit Super-Teleobjektiven zum Einsatz, damit Sie scheue Tiere aus der Entfernung formatfüllend ablichten.

Porträt-Optiken haben eine gemäßigte Telebrennweite von 60 bis 120 mm für einen größeren Aufnahmeabstand. Sie brauchen dem Modell nicht zu nah treten, um das Bild zu füllen und stellen mit einer großen Offenblende das Motiv plastisch vor den Hintergrund.

Teleobjektiv

Teleobjektiv

Festbrennweiten

Eine Festbrennweite bringt eine möglichst hohe Schärfe. Die Brennweite ist durch die Bauart fest. Im Gegensatz zum Zoomobjektiv ist die Festbrennweite einfacher und preiswerter zu entwickeln. Die festen Brennweiten haben oft ein besseres Auflösungsvermögen, bessere Abbildungsleistungen und eine höhere Lichtstärke. Sie werden neben der Fotografie in der Videotechnik eingesetzt.

In der professionellen Fotografie ist die Festbrennweite in etlichen Anwendungsbereichen im Einsatz. Mit der höheren Lichtstärke und der besseren Abbildungsqualität wird sie professionellen Ansprüchen besser gerecht als ein Zoomobjektiv.

Mit festen Brennweiten erreichen Sie spezifische sowie charakteristische Bildwirkungen der Bildausschnitte. Mit einer größeren möglichen Blendenöffnung werden mit der Festbrennweite bei hoher Lichtstärke die geringere Schärfentiefe erzeugt und Motive vom Hintergrund freigestellt. Gerade bei schwierigen Lichtverhältnissen, auf Veranstaltungen wie Konzerten oder kirchlichen Hochzeiten sowie Sportereignissen haben Fotografen gern lichtstarke Festbrennweiten-Objektive. Die puristische Eigenheit erweitert den fotografischen Blick. Sie werden meist situationsbedingt verwendet. Der Nachteil ist der feste Bildwinkel. Fotografen arbeiten daher oft mit mehreren Wechselobjektiven.

Makro (Makro-Objektiv)

Makro-Wechselobjektive machen detaillierte Nahaufnahmen 1:1. Mit einer Kamera ist eine formatfüllende Nahaufnahme erst mit einem Makroobjektiv möglich. Dieser teurere Objektivtyp erschließt winzige Details sowie Strukturen in Originalgröße. Dabei lohnt es sich, die Optiken etablierter Fremdhersteller zu vergleichen. Bei der Wahl des Makroobjektivs sind folgende Kriterien wichtig:

  • Das Objektiv passt zum Anschluss sowie Sensorformat der Kamera
  • Die Größe des maximalen Abbildungsmaßstabs
  • Die Naheinstellgrenze des Objektivs
  • Die Lichtstärke

Hochwertige Makroobjektiven lichten kleinste Objekte im großen Maßstab sowie hoher Detailauflösung ab. Möglichst hohe Schärfe gibt es in der Regel mit einer Festbrennweite von 50 – 180 mm. Ohne Zoomfunktion können optische Fehler gezielt korrigiert werden und sie sind lichtstärker und kompakter. Lichtstarke Varianten bieten viel Gestaltungsfreiraum für Nahaufnahmen. Einerseits ist ein Objekt flexibler auszuleuchten, ohne starke Lichttechnik, andererseits sind kurze Verschlusszeiten bei Offenblende möglich. So werden Bewegungsunschärfen vermieden.

Standard-Makroobjektive um 50 mm sind kompakter und günstiger. Tele-Makroobjektive von 90 bis 180 mm bieten den Komfort größerer Aufnahmeabstände. Eine Naheinstellgrenze von 30 cm ist beispielhaft ein Vorteil bei der Aufnahme scheuer Insekten.

Der Objektivanschluss ist wichtig beim Sensorformat: Vollformat-Kameras brauchen Wechselobjektive für einen größeren Bildkreis wie Nikon das FX-Format oder Canon-Kameras das EF-Bajonett. APS-C-Sensorformat Kameras nutzen hingegen kompaktere sowie günstigere Makroobjektive EF-S bei Canon oder DX bei Nikon.

Makroobjektive sind für Nahaufnahmen gut von Hand zu fokussieren. Für Porträts lohnen sie sich mit einem schnellen, geräuscharmen Ultraschall-Autofokus sowie einen integrierten Bildstabilisators besitzen für längere Verschlusszeiten und weniger Verwacklungsrisiko.

Fazit

Makro-Objektive bringen einen großen Abbildungsmaßstab sowie hohe Abbildungsleistung. Die Tele-Makros sind vorteilhaft mit größerem Aufnahmeabstand für gleichen Abbildungsmaßstab sowie für ausdrucksstarke Porträtfotografie.

Fisheye (Fischaugenobjektive)

Das Fisheye-Objektiv hat eine äußerst kurze Brennweite. Es ist optimal für nahestehende sowie große Motive. Das Fischaugen-Objektiv ist bei fester Brennweite für bestimmte Anwendungen begrenzt anwendbar. Je Brennweite sowie Bauart macht es sichtbare Bildverzerrungen. Der Bildbereich wird in der Mitte vergrößert sowie die Bildränder verkleinert. Ein Portrait hat daher eine große Nase und kleine Ohren. Auf Reisen sollte man außerdem ein Standardobjektiv dabei haben.

Die superweitwinkligen Gläser verwendet man gern im Amateur- oder semiprofessionellen Bereich. Die Profis nutzen sie seltener, weil sie Lichtstärke und Abbildungsqualität brauchen und weniger Verzerrungen oder Randabschattungen.

Der Markt wird beherrscht von preisgünstigen Drittherstellern wie Samyang sowie Walimex, Automatikfunktionen weglassen zur Preisreduzierung. Die reine optische Leistung kommt allerdings sehr solide. Wollen Sie auf Automatikfunktionen nicht verzichten, greifen Sie tiefer in die Tasche und kaufen vom Originalhersteller mit gewohnten technischen Hilfen.

Fazit

Fisheye-Objektive sind Raumwunder, denen nichts entgeht. Durch die Verzerrung gibt es spannende Effekte. Dritthersteller beherrschen den Markt an. Die Modelle haben keine Automatikfunktionen, überzeugen aber mit guter optischer Leistung und einem günstigen Preis. Wird es ab und zu verwendet, ist der Verzicht auf Automatikfunktionen für viele vertretbar. Ist das Fisheye häufiger im Einsatz, ist der Kauf vom Originalherstell

Wissensvideo zum Thema Objektivarten


Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *